Presseerklärung zu den Äußerungen des Bäderchefs Matti

Die Äußerungen von Bäderchef Matti in der NWZ habe ich mit Entsetzen zur Kenntnis genommen, sagt Ulf Prange, SPD-Ratsherr und Mitglied in der Gesellschafterversammlung BBGO. Über die scheinbar massiven Probleme zwischen Geschäftsführung und Belegschaft, die laut Matti sogar die Sicherheit der Badegäste gefährdeten, sei der Politik bislang nicht berichtet worden und zwar weder von dem Geschäftsführer noch von der zuständigen Dezernentin, Frau Meyn.

Prange zeigt sich verärgert darüber, dass die Politik zuletzt mehrmals nicht hinreichend informiert wurde, beanstandet fehlende Transparenz. Dinge, wie den Weggang Mattis und die Probleme mit den Stadtteibädern, über die kürzlich in der NWZ berichtet wurde, habe man aus der Zeitung erfahren.

Die Äußerung Mattis, dass die Mitarbeiter trotz aller Bemühungen ihren Pflichten nicht nachkommen, ist laut Prange eine Bankrotterklärung. Prange sieht die zuständige Dezernentin in der Pflicht. Insbesondere die Einschätzung Mattis, dass er die Sicherheit in den Bädern nicht mehr gewährleisten könne, gebe Anlaß zu sofortigem Handeln. Wir können nicht bis zur nächsten Sitzung der Gesellschafterversammlung Ende September warten, macht Prange deutlich.

Die aktuelle Entwicklung stellt uns vor große Probleme, insbesondere im Hinblick auf die Suche nach einem Nachfolger für Matti, betont Prange. Es müssten gute Startbedingungen für den Nachfolger geschaffen werden. Insoweit stehe die Gesellschaft gegenüber den Bewerbern in der Pflicht.

Prange sieht sich durch die aktuellen Entwicklungen in seinen Zweifeln an dem rigiden Sparkurs des Finanzdezernats bei den Bädern bestärkt. Wenig Personal und schlechte Bezahlung würden sich negativ auf das Betriebsklima auswirken.