Ministerin Heinen-Kljajic´ stellt Pläne zur Sanierung des Augusteums in Oldenburg vor

Das Oldenburger Augusteum wird für 1,6 Millionen Euro saniert. Das historische Galeriegebäude des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg entspricht nicht mehr den heutigen Erfordernissen, was Brandschutz, Sicherheit und die klimatischen Voraussetzungen betrifft.

 „Nachdem sich die Sanierungsarbeiten jahrelang verzögert haben, kann ich Ihnen heute die Pläne für die Sanierung dieses wichtigen Museums vorstellen", sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, heute bei ihrem Besuch in Oldenburg. „Nach der Wiedereröffnung 2015 entspricht das Augusteum wieder den Standards eines modernen Museums".

Seit langem waren substanzerhaltende, denkmalschutzgerechte Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen am Gebäude sowie eine Innensanierung und Neustrukturierung zwingend erforderlich. Das Land ist sich der Verantwortung gegenüber dem Museum bewusst und stellt für die Baumaßnahme eine Fördersumme von 400.000 Euro zur Verfügung. Das Landesmuseum wird sich mit einem Anteil von 250.000 Euro beteiligen. 750.000 Euro werden aus EU-Fördermitteln aus dem Bereich des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) einfließen. Außerdem stellt auch der Bund einen Betrag von 200.000 Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm III bereit. Dadurch wird die nationale Bedeutung dieses Projektes noch einmal unterstrichen. Insgesamt stehen somit für die Sanierung des Augusteums rund 1,6 Mio. Euro zur Verfügung. „Ich bin froh, dass wir noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen können", sagte die Ministerin.

Zur Vorbereitung der Sanierungsmaßnahme wurde das Augusteum bereits im Juni 2013 für Besucher geschlossen. Wie der Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, Prof. Rainer Stamm erklärte, werden die Spitzenstücke der Galerie Alte Meister, die bislang im Augusteum gezeigt wurden, bis zur Wiedereröffnung im Erdgeschoss des Prinzenpalais präsentiert.

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