22 Millionen Euro Anschubfinanzierung für Zukunftslabore des ZDIN – Koordinierungsstelle am OFFIS in Oldenburg

Ulf Prange besucht OFFIS - 18 Januar 2018
Die kooperative, anwendungsorientierte Forschung im Bereich Digitalisierung vorantreiben – das ist das Ziel des Zentrums für digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN), das im kommenden Jahr seine Arbeit aufnehmen wird.

Die am OFFIS in Oldenburg beheimatete Koordinierungsstelle startet am 1. Januar 2019 in die vorbereitenden Arbeiten.
„Die Ansiedelung der Koordinationsstelle ist eine Auszeichnung und Bestätigung für die fortwährend exellente Arbeit von OFFIS“, freut sich der Oldenburger SPD-Landtagsabgeordnete Ulf Prange.

Kern des ZDIN sind die sogenannten Zukunftslabore: (virtuelle) Plattformen, auf denen sich die niedersächsische Wissenschaft mit Praxispartnern und Unternehmen über aktuelle Forschungsfragen austauschen und gemeinsame Projekte initiieren sollen. Um die Etablierung der Zukunftslabore voranzutreiben, stellt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur rund 22 Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung für die neue Ausschreibung „Zukunftslabore Digitalisierung“ zur Verfügung. Vorgesehen ist die Förderung von sechs Verbundprojekten in den Bereichen Agrar, Energie, Gesellschaft und Arbeit, Gesundheit, Mobilität sowie Produktion mit einer Laufzeit von maximal fünf Jahren.

Gefördert werden Verbünde, die unter anderem einschlägige niedersächsische Forschungsakteure vernetzen und anwendungsorientierte Forschung gemeinsam mit Praxispartnern betreiben. Jeder Verbund soll aus mindestens sieben wissenschaftlichen Antragsstellern bestehen und muss niedersächsische Universitäten und Fachhochschulen sowie zusätzliche Partner aus der Praxis beteiligen.

Die Ausschreibung ist als Anschubfinanzierung für die Zukunftslabore gedacht – künftig sollen die Mitglieder weitere kooperative, geförderte oder beauftragte Forschungsprojekte einwerben. Pro Forschungsverbund können bis zu 3,7 Millionen Euro beantragt werden. Die Antragsfrist läuft bis zum 31. März 2019. Die geförderten Projekte starten voraussichtlich im Oktober 2019.

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