Oldenburger Kultureinrichtungen erhalten Förderung in Höhe von über 720.000 Euro

Mit dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, dem Verein Jugendkulturarbeit e.V. und der Kulturgenossenschaft GLOBE EG erhalten gleich drei Kultureinrichtungen aus der Stadt Oldenburg Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union (EU). Insgesamt fließen Mittel in Höhe von rund 723.000 Euro nach Oldenburg.

„Die Mittel stärken Oldenburgs vielfältige und breite Kulturszene, sind zugleich eine Anerkennung für die großartige Arbeit, die in den drei geförderten Kultureinrichtungen geleistet wird. Die Förderung zeigt aber auch ganz konkret, dass wir hier vor Ort in Oldenburg von der EU profitieren.“ zeigt sich Ulf Prange (MdL), der an der Übergabe der EU-Förderbescheide durch Minister Thümler am heutigen Tag teilgenommen hat, erfreut über die Gelder aus Brüssel.

Die Kulturgenossenschaft GLOBE EG erhält 318.000 Euro, um das frühere britische Militärkino auf dem ehemaligen Kasernen-Quartier Oldenburg-Donnerschwee in ein zeitgemäßes Kulturzentrum und einen Begegnungsraum für Stadt und Region umzubauen.

Mit rund 269.000 Euro wird Jugendkulturarbeit e.V. bei der energetischen Sanierung seiner Räumlichkeiten unterstützt. Der in dem ehemaligen Offizierskasino auf der Donneschwee-Kaserne ansässige Verein unterstützt, initiiert und vernetzt jugendkulturelle Projekte in Oldenburg und auf europäischer Ebene. Die Baumaßnahme beinhaltet die Installation einer modernen Lüftungsanlage sowie von Beleuchtungsanlagen.

Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg kann mit der EFRE- Förderung in Höhe von rund 136.000 Euro moderne energieeffiziente Beleuchtungsanlagen für das Schloss Oldenburg und das Prinzenpalais anschaffen.

„Der EFRE, der in einem partnerschaftlichen Abstimmungsprozess zwischen der Region, dem Mitgliedstaat und der Europäischen Kommission gemeinsam entwickelt wird, ist sehr wichtig für Oldenburgs Kulturlandschaft. Als kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion freut es mich sehr, dass die Anträge erfolgreich waren. Damit sind aber noch nicht alle Probleme finanzieller Art aus der Welt: Der Etat für Kunst und Kultur des Landes muss insgesamt größer werden“, resümiert Hanna Naber (SPD).

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