10. Mio. Euro für die Einrichtung des DFKI-Labors Niedersachsen an den Universitäten Oldenburg und Osnabrück

Das Kuratorium der VolkswagenStiftung hat Ende Juni 2019 in seiner Sitzung 118,5 Millionen Euro Fördermittel beschlossen, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Niedersachsen gehen.

In der Strukturlinie „Neue Forschungsgebiete“ stehen ca. 17,5 Millionen Euro für neue Vorhaben bereit. Davon fließen 10 Millionen Euro in den Aufbau eines DFKI-Labors (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) Niedersachsen.

Folgender Problemstellung will sich das DFKI-Labor Niedersachsen künftig an den Standorten Oldenburg und Osnabrück mit jeweils zwei Arbeitsgruppen widmen: Für das logische Erfassen von physischen, aber auch virtuellen Situationen – sei es das Verhalten einer Menschenmenge oder beispielsweise eine wirtschaftliche oder organisatorische Situation – und das Einordnen der aufgenommenen Informationen in einen Kontext, müssen künstliche Intelligenzen (KI) speziell ausgerüstet und programmiert werden. Denn nur so können sie zielgerichtet agieren und für Nutzerinnen und Nutzer beherrschbar und erklärbar sein. Das so genannte interpretierende Wahrnehmen komplexer Situationen und Umgebungen ist für künstliche Intelligenzen dennoch nach wie vor eines der zentralen Grundlagenprobleme – und wird es voraussichtlich auch noch lange bleiben.

„Dass Oldenburg bei diesem wichtigen Zukunftsthema eine zentrale Rolle einnimmt, ist eine gute Nachricht. Mit den Landesmitteln wird Oldenburg als Forschungsstandort gestärkt.“ erklärt dazu Ulf Prange.

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