Gedenken an Überfall auf Yezidinnen und Yeziden vor fünf Jahren

Gedenkveranstaltung am Samstag, 03.08.2019, fand in der Christuskirche in Hannover die Gedenkveranstaltung des Landesverbandes der Yeziden an den Völkermord im Nordirak statt.

Am Samstag, dem 3. August 2019 hat in der Christuskirche in Hannover die Gedenkveranstaltung des Landesverbandes der Yeziden an den Völkermord im Nordirak stattgefunden. Der IS hatte im August 2014 die yezidischen Gebiete im Nordirak überfallen, Frauen und Kinder verschleppt und versklavt. Viele Männer yezidischen Glaubens wurden bei Massenhinrichtungen ermordet. Diesen schrecklichen Ereignissen und dem großen Leid, das die Mitglieder der Religionsgemeinschaft der Yeziden erleiden mussten, wurde im Rahmen der Veranstaltung gedacht. Niedersachsen hatte im Rahmen eines Sonderaufnahmeprogramms befreite Yezidinnen und ihre Kinder aufgenommen.  Zu Wort kamen u. a. Frau Staatssekretärin Jutta Kremer, die das Sonderaufnahmeprogramm seinerzeit für die Landesregierung koordiniert hatte, Sacharow-Preisträgerin Lamia Bashar und eine junge Frau, die im Rahmen des Sonderaufnahmeprogramms nach Niedersachsen gekommen ist und nun mit ihrer Familie in Oldenburg lebt.

 

 

„Weiterhin wird Hilfe gebraucht. Das Leid der Yezidinnen und Yeziden darf nicht in Vergessenheit geraten.“ betont Ulf Prange nach der Gedenkveranstaltung.

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