Oldenburger Forschungseinrichtungen erhalten 3 Millionen Euro vom Land

Das Kuratorium der VolkswagenStiftung hat in seiner Sitzung am 29. November die Vergabe von 36,3 Mio. Euro an wissenschaftliche Einrichtungen in Niedersachsen beschlossen. Die Mittel fließen unter anderem in Forschung zum Küstenschutz und zur Präzisionsmedizin sowie in eine Ausschreibung zur Förderung von Wasserstofftechnologie-Forschung. Zwei Oldenburger Projekte sind ebenfalls unter den geförderten Maßnahmen zu finden.

Der Forschungsverbund „Gute Küste Niedersachsen – Reallabore für einen ökosystemstärkenden Küstenschutz an der niedersächsischen Küste“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig erhält 2,5 Millionen Euro. Hierbei sollen Reallabore entwickelt werden, die die Wechselwirkungen von schutzschaffenden Infrastrukturen und Ökosystemen im Lebensraum Küste abbilden können. Darin sollen neue Nutzungs- und Managementkonzepte im Küstenschutz entstehen, die explizit das Ökosystem stärken.

Das Forschungsprojekt „Translationsforschung zur Entwicklung und Etablierung audiologischer Präzisionsmedizin für die Praxis der Hörhilfenversorgung“ will die Hörgerätediagnostik sowie Hörhilfenentwicklung weiter voranbringen. Hier gilt es, wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische und industrielle Praxis zu überführen. Dieses Ziel verfolgt das Oldenburger Kompetenzzentrum für Hörgeräte HörTech, das dazu die Erkenntnisse der Grundlagenforschung des Exzellenzclusters Hearing4All für seine eigene Translationsforschung nutzen will. Hier werden 500.000 Euro zur Verfügung gestellt.

„Wir freuen uns, dass die Themen Klimaschutz und Hörforschung durch die Fördermittel vom Land nun noch mehr Beachtung finden. Hier ist Oldenburg spitze und soll es auch bleiben“, freut sich Hanna Naber (SPD), direkt gewählte Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Oldenburg-Nord/West, in dem sich die Carl von Ossietzky Universität befindet.

„Oldenburgs Forschungsschwerpunkte werden durch die geförderten Projekte gut abgebildet. Wir setzen uns auch weiterhin dafür ein, dass Forschungsgelder direkt nach Oldenburg kommen, um den Forschungsstandort weiterhin so attraktiv zu halten, wie er ist“, so Ulf Prange (SPD), direkt gewählter Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Oldenburg-Mitte/Süd“.

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