Niedersachsen legt Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen auf

Für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine stellt die Landesregierung ein Sonderprogramm von sechs Millionen Euro auf.   „Unsere Hartnäckigkeit hat sich gelohnt“, freut sich Hanna Naber, SPD Landtagsabgeordnete. „Diese weitere Förderung ist unglaublich wichtig, weil wir kleine Einrichtungen und Vereine fördern können, die von den bisherigen Maßnahmen nicht profitieren konnten. Dafür haben wir uns in den vergangenen Wochen eingesetzt.“

Anträge können von gemeinnützig anerkannten Einrichtungen gestellt werden, die aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Betriebskosten, Mieten und andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen können so bezuschusst werden.

„Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Vielfältigkeit der Kulturlandschaft zu erhalten. Für die Gesellschaft und die Kulturlandschaft sind gerade die vielen kleineren Einrichtungen enorm wichtig. Diese wirken in die Bevölkerung vor Ort und leisten einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte in den Regionen“, erklärt Ulf Prange, ebenfalls SPD Landtagsabgeordneter. „Es wäre fatal, wenn nach Corona nur noch die großen und überregionalen Kultureinrichtungen erhalten wären. Die sechs Millionen Euro sind ein guter Anfang dürfen von Landesseite aber nicht das Ende sein. Auch der Bund muss der Kultur hier dringend unter die Arme greifen und seiner Verantwortung gerecht werden. Die fehlenden Einnahmen der letzten Monate sind für die Kulturschaffenden ein schwerer Schlag und nicht ohne weiteres ausgleichbar.“

Die beiden Oldenburger Abgeordneten halten fest: „Wir wissen um die Bedeutung von Kultur vor Ort. Eine Zukunft nach Corona, ohne Kultur wäre nicht haltbar.“

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