Naber und Prange: Oldenburgische Landschaft und Theaterpädagogik erhalten Finanzspritze vom Land

Kulturelle Einrichtungen werden im kommenden Jahr von Seiten der Landesregierung stärker unterstützt werden. Wie die Oldenburger Landtagsabgeordneten Hanna Naber und Ulf Prange (beide SPD) heute aus dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur erfahren haben sind 1,5 Millionen Euro mehr als im letzten Haushaltsplanentwurf für die Unterstützung verschiedener Kulturinstitutionen vorgesehen.

Auch die Stadt Oldenburg profitiert hiervon gleich mehrfach: So erhalten die Landschaften eine Erhöhung ihrer institutionellen Förderung um 280.000 Euro; die Oldenburgische Landschaft wird darüber hinaus für Ihr Engagement zur Pflege des Saterfriesischen mit 30.000 Euro unterstützt. Auch der Etat der Plattdeutschförderung wird stark angehoben, insgesamt stehen nun 350.000 € mehr zur Verfügung als ursprünglich vorgesehen waren.

Der in Oldenburg ansässige Landesverband für Theaterpädagogik kann zudem für das Jahr 2021 mit 250.000 Euro planen. Diese Mittel, die bislang über die politische Liste der Regierungsfraktionen bereitgestellt wurden, hat das Ministerium nun verstetigt. „Wir haben uns in den letzten Jahren für die Theaterpädagogik stark gemacht, weil die Heranführung von jungen Menschen an Kultur und Theater immens wichtig ist. So erreichen wir mehr kulturelle Teilhabe. Dass der Verband nun Planungssicherheit hat, ist eine gute Nachricht.“ so Ulf Prange.

Erfreut zeigt sich die SPD-Abgeordnete Hanna Naber über die guten Nachrichten aus Hannover: „Die Oldenburgische Landschaft hat in Niedersachsen die ganz besondere Verantwortung, einerseits durch kulturelle Förderung die oldenburgische Geschichte und Tradition lebendig zu erhalten und sich gleichzeitig modern nach innen und außen aufzustellen – gerade auch in der Öffentlichkeitsarbeit und im Bereich der Digitalisierung. Daher sind die zusätzlichen Mittel gut investiert.“

Prange fügt hinzu: „Es ist richtig, dass die Oldenburgische Landschaft mehr Geld für ihre Aufgaben bekommt. Die Lücke zwischen Landesmitteln und Kosten war deutlich spürbar. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben leistet die Landschaft eine herausragende Arbeit, die wir unbedingt unterstützen wollen, was uns mit diesem Haushaltsplan nun noch besser gelingt als vorher.“

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