Oldenburger Kunstschule erhält 10.000 Euro vom Land

Wie die Oldenburger Abgeordneten Hanna Naber und Ulf Prange heute aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur erfahren haben, erhält die Oldenburger Kunstschule vom Land eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro für die 8. Auflage Ihres Zeichenfestivals „Ausgezeichnet“, welches  vom 27.09. bis 01.10.2021 stattfinden wird.

„Wir freuen uns, dass die Oldenburger Kunstschule gefördert wird und so eine wichtige Unterstützung Ihrer Arbeit erfährt.“ , so Naber und Prange.

Das 8. Zeichenfestival widmet sich dem sehr aktuellen und wichtigen Themenkomplex ‚Wut‘. Zwar leben wir in einem der sichersten Länder dieser Welt, doch ist Gewalt alltäglich, im Kleinen und Großen. Das Feld ist weit und reicht von Gewalt im häuslichen und schulischen Kontext, über Hasskommentare im Digitalen. Auch Rassismus und Diskriminierung prägen leider immer wieder unser Miteinander.

Das Zeichenfestival Zeichnung und Wut wird einige dieser Aspekte aufgreifen und mit den Teilnehmenden zeichnend verhandeln. Es soll im Festival darum gehen, den Sichtweisen der Beteiligten, der Wütenden und derjenigen, die Wut ausgesetzt sind, ein Forum zu geben und ein Zeichen zu setzen.

„Das Oldenburger Zeichenfestival spricht wichtige Themen an und verbindet diesen Anspruch mit kultureller Jugendarbeit. Das Festival ist ein Beitrag, Jugendliche für Kultur zu begeistern und über die Kunst für gesellschaftliche Fragestellungen zu sensibilisieren. Die Landesmittel sind eine wichtige Unterstützung für das Festival, aber auch eine Wertschätzung für die Arbeit der Oldenburger Kunstschule.“ zeigen sich die  Oldenburger Landtagsabgeordneten Ulf Prange und Hanna Naber erfreut über die Landesmittel aus Hannover.

Fünfzehn Kunstschulen in Niedersachsen profitieren im nächsten Jahr von der Unterstützung durch die SPD-geführten Landesregierung. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur vergibt im Rahmen des Kunstschul-Förderprogramms 2021 Mittel in Höhe von knapp 115.000 Euro für die interne Weiterentwicklung der Kunstschulen als auch künstlerische Auseinandersetzungen mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen wie beispielsweise dem Umgang mit Regeln oder das Thema Upcycling.

Die Fördermittel werden auf Empfehlung der Niedersächsischen Kunstschulkommission vergeben. Der Kunstschulkommission beratend zur Seite steht Dr. Sabine Fett, Geschäftsführerin des Landesverbands der Kunstschulen Niedersachsen e.V.

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