Erwachsenenbildung in der Corona-Krise – 5,5 Millionen Euro an finanziell gefährdete Einrichtungen ausgezahlt

Die öffentlich geförderten Einrichtungen der Erwachsenen- und Weiterbildung sind von der Corona-Pandemie hart getroffen worden. Wie die Oldenburger Abgeordneten Hanna Naber und Ulf Prange heute aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur erfahren haben, hat die SPD-geführte Landesregierung jetzt 5,5 Millionen Euro an die wirtschaftlich besonders gefährdeten Bildungsstätten ausgezahlt, um diese vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren.

Im Frühjahrs-Lockdown mussten Volkshochschulen und andere Einrichtungen für fast zwei Monate den Betrieb komplett einstellen. Auch danach sind die Umsätze teilweise erheblich eingebrochen, weil weiterhin immer wieder Kurse ausfallen und Teilnehmer wegbleiben. Gefährdet waren vor allem die Heimvolkshochschulen, deren Beherbergungsbetrieb hohe laufende Kosten verursacht. Die Einrichtungen haben deshalb bereits viele ihrer Kurse in digitale Formate umgewandelt. Doch auch die Anpassung des Lehrens und Lernens an die Corona-Bedingungen verursacht zusätzliche Kosten.

Dazu Hanna Naber und Ulf Prange: „Wir freuen uns sehr, dass unser Einsatz für die Erwachsenenbildung erfolgreich war. Die Bildungsangebote der Erwachsenenbildung ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe. Daher ist es sehr wichtig die Erwachsenenbildung besonders in der Corona-Pandemie zu unterstützen und die vorhandenen Strukturen abzusichern. Auch die Oldenburger VHS profitiert von den Stützungsmaßnahmen der Landesregierung.“

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur hatte für die Unterstützung der Einrichtungen einen Rettungsfonds von 5,5 Millionen Euro aufgelegt. Eine eigens für diesen Fonds eingerichtete Vergabekommission stellte unter Beteiligung der Verbände der Erwachsenenbildung Mittel für stark von den Einschränkungen betroffene Einrichtungen zur Verfügung. Alle Einrichtungen konnten inzwischen von dieser Finanzhilfe profitieren.

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