Aufstockung der Studienplätze an der Universitätsmedizin Oldenburg gesichert

Der politische Einsatz hat sich ausgezahlt. Ein zentrales Thema für die SPD Landtagsabgeordneten aus Weser–Ems konnte gelöst werden. Mit dem Doppelhaushalt 2022/2023 werden die erforderlichen Mittel für die Aufstockung der Studienplätze von 80 auf 120 zur Verfügung gestellt.

Dies ist das Ergebnis der Haushaltsklausur der Regierungsfraktionen in Hannover.  Damit können zum Wintersemester 2022 weitere 40 angehende Ärztinnen und Ärzte ihr Studium in Oldenburg aufnehmen. Die Aufstockung wird über das Haushaltsbegleitgesetz abgesichert. Damit erhält die Universität die notwendige Planungssicherheit. Die ist auch für die Absicherung der grenzüberschreitenden Kooperation mit Groningen von großer Bedeutung. „Die weiteren Studienplätze sind nach den im letzten Jahr bereitgestellten Mitteln für die Baumaßnahme an der Universitätsmedizin ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der Universitätsmedizin in Oldenburg.“

„Wir freuen uns, dass unser Einsatz sich gelohnt hat und es gelungen ist, über die politische Liste der Fraktionen die erforderlichen Mittel für die Erweiterung der Ausbildungskapazitäten zur Verfügung zu stellen. Dies stärkt nachhaltig die Universitätsmedizin in Oldenburg und die Medizinische Versorgung in der Region.“ erklären die Abgeordneten Ulf Prange, Hanna Naber, Karin Logemann, Olaf Lies und Axel Brammer, stellvertretend für die SPD PolitikerInnen in Weser-Ems.

„Zuletzt die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dem Ärztemangel durch die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungskapazitäten zu begegnen. Mit dem Ansatz der Universitätsmedizin, Landarztpraxen in die Ausbildung einzubinden, leistet die Universitätsmedizin einen wichtigen Beitrag, um den Ärztemangel im ländlichen Raum anzugehen. Dies ist neben der Landarztquote ein wichtiger Baustein.“, so Ulf Prange.

Hanna Naber bedankt sich bei den UnterstützerInnen aus der Region: „Unser Dank gilt allen, die sich für den Ausbau der Universitätsmedizin eingesetzt haben. Dass sich viele Akteure aus der Region geschlossen für den Ausbau eingesetzt haben, hat der Debatte in Hannover Rückenwind gegeben.“

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