Land fördert Soziokultur – Oldenburger Kultureinrichtungen erhalten über 63.000 Euro

Wie Hanna Naber und Ulf Prange aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) erfahren haben, gehen in der zweiten Jahreshälfte 63.246 Euro an ausgewählte Oldenburger Projekte der Soziokultur.

Als Investitionsvorhaben wird der Verein Jugendkulturarbeit mit 30.712 Euro durch das MWK gefördert. Die Förderung dient als Investitionsmittel für den Abschluss der Sanierung der Jugendbildungsstätte Weiße Rose 1.

Des Weiteren gibt es zwei Strukturförderungen, die über den Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V. vergeben wurden.

Die Kulturetage wird für das Projekt „Oldenburger Arche“ mit 18.000 Euro gefördert. Die „Kulturetage“ in Oldenburg baut hierfür gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern eine große Holz-Arche und schafft damit einen Veranstaltungsraum für Kultur und Diskussion zum Klimawandel.

Das Blauschimmel Atelier erhält für sein Projekt „Alles glatt? – Was ist, wenn’s anders ist?“ 14.534 Euro.

Unter dem genannten Titel startet das Blauschmimmel Atelier ein künstlerisches Inklusionsprojekt. Nicht eine perfekte Perfomance nach Maßstäben der „Hochkultur“ soll bis zum Juni 2022 mit unterschiedlichen Menschen entstehen, sondern die Frage steht im Raum: Wer kann auf seine Weise künstlerisch dazu beitragen, dass das Gemeinsame vorm Publikum gelingt.

Ulf Prange und Hanna Naber freuen sich, dass ihr Einsatz für Oldenburg erneut für zielgerichtete Förderungen vor Ort sorgt:

„Gerade während der Corona-Pandemie haben wir gemerkt, dass eine breit Aufgestellte Kulturszene keine Selbstverständlichkeit ist. Die Förderungen unterstützen tolle Institutionen in Oldenburg mit denen ich auch regelmäßig im Austausch bin. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass die Arbeit weiter gehen und unsere Stadtgesellschaft auch in Zukunft von den wertvollen Beiträgen profitieren kann“, erklärt Ulf Prange.

Hanna Naber ergänzt: „Das sind zum Jahresende gute Nachrichten für Oldenburg. Viele von uns haben in den letzten Jahren begriffen, wie wichtig Veranstaltungen und Orte sind, an denen wir uns begegnen können. Kultureinrichtungen und ihre wertvolle Arbeit leisten hierbei eine herausragende Rolle.“

Mit Blick auf das kommende Jahr sind sich die beiden Abgeordneten einig: „Die Erkenntnisse über die Probleme, aber auch die große Bedeutung der Kultur, die uns die Corona-Pandemie vor Augen geführt hat, müssen Einfluss auf zukünftige Politik haben. Die kommenden Landtagswahlen bieten eine Chance, dass wir die Kulturpolitik neu ausrichten können. Dafür werden wir uns in den Landtagsgremien und der SPD stark machen“, so Ulf Prange und Hanna Naber.

 

 

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