Sechs Millionen Euro für Hochschulverbund – Auch Oldenburg profitiert

Wie Ulf Prange aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) erfahren hat, erhält die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth 1.758.254 Euro und die Universität Oldenburg eine Landesförderung in Höhe von 275.352 Euro.

Mit insgesamt sechs Millionen Euro aus dem Niedersächsischen Vorab fördert das Wissenschaftsministerium ein Projekt zum Strukturwandel im ländlichen Raum Norwestdeutschlands. Unter dem Motto „Reallabore in Marsch, Moor, Geest und Mee(h)r“ wird sich ein Hochschulverbund in den kommenden vier Jahren unter Beteiligung verschiedener Wissenschaftsdisziplinen auf die Suche nach Lösungen für Probleme machen, die durch verschiedene Schwerpunktnutzungen entstanden sind.

Den neuen Forschungsverbund bilden die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (Fördersumme 1.758.254 Euro), gemeinsam mit Forschenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Fördersumme 275.352 Euro), der Universität Vechta, der Hochschule Emden/Leer und der Georg August Universität Göttingen. Der neue Zusammenschluss trägt den Titel „Forschunsverbund 4N: Nordwest Niedersachsen Nachhaltig Neu.“

Die Carl von Ossietzky Universität und die Jade Hochschule, mit ihrem Standort in Oldenburg, sind wichtige Impulsgeber für die wissenschaftliche Entwicklung in Niedersachsen. Die nun zur Verfügung gestellten Fördermittel sind eine wichtige Unterstützung bei der Suche nach Antworten auf grundlegende Fragen einer ganzen Region.“ zeigt sich Ulf Prange erfreut.

„Für unsere Stadt ist eine sich weiterentwickelnde Hochschullandschaft zudem von großem Vorteil. Innovative Forschung kommt letztlich allen Bürgern zugute.“ so Prange weiter.

So ringt zum Beispiel der Südoldenburger Raum mit Kapazitätsgrenzen, die sich für hochproduktive Intensivlandwirtschaft mit marktgetriebenem Expansionspotenzial ergeben. Im Küstenraum der Ostfriesischen Inseln verschärft die erfolgreiche Tourismus-Entwicklung den Konflikt zwischen weiterem Wachstum und den Lebensmöglichkeiten für die ortsansässige Bevölkerung. Während der industriell geprägte Raum um Emden mit Problemen des Strukturwandels kämpft, wirken verkehrsmäßig weniger erschlossene ländliche Gebiete demografisch abgehängt und infrastrukturell entleert.

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