Universität Oldenburg erhält Landesmittel für Baumaßnahmen

Der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtages hat in seiner Sitzung am Mittwoch Landesmittel für zwei Baumaßnahmen der Universität genehmigt. Die Baumaßnahmen haben ein Gesamtvolumen von 17.919.000 EUR. Die Landesförderung beträgt 13.259.000 EUR.

Die Universität Oldenburg erhält Mittel für die Errichtung eines Ersatzlaborgebäudes im nordwestlichen Bereich des Campus Wechloy mit einer Gesamtfläche von 1.160 qm. Der Ersatzbau wird benötigt, um die Sanierung des 30 Jahre alten Campus Wechloy, in dem die Naturwissenschaften und die Mathematik untergebracht sind, umsetzen zu können. Mittel- bis langfristig ermöglicht es den notwendigen Ausbau der Naturwissenschaften am Standort Wechloy. Der Ersatzlaborbau soll zunächst für die Institute Biologie und Chemie zur Verfügung stehen. Nach Abschluss der Sanierung sollen Teile der Biologie und Chemie dauerhaft im Ersatzlaborbau verbleiben. Die freiwerdenden Flächen im Hauptgebäude sollen dann von der Physik, die einen großen Flächenbedarf hat, nachgenutzt werden. Für die Baumaßnahme ist eine Gesamtsumme i. H. v. 12.729.000 EUR veranschlagt. Das Land stellt aus dem Sondervermögen zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung 8.169.000 EUR zur Verfügung. Die Übergabe an die Universität ist für Ende 2024 geplant.

Für das geplante Forschungs- und Trainingszentrum Sport am Standort Haarentor mit einer Gesamtsumme i. H. v. 5,190 Mio. EUR erhält die Universität 5.090.000,- Euro. In dem Gebäude ist die Durchführung neuer Forschungsaktivitäten und -schwerpunkte des Instituts für Sportwissenschaft mit neuen interdisziplinären Vernetzungen verschiedener Bereiche vorgesehen. Das Gebäude dient der Deckung des gestiegenen Bedarfs für Forschungslabore des Instituts für Sportwissenschaften sowie der Errichtung eines Bewegungszentrums. Dadurch werden die Erweiterung und der Ausbau des Angebots der Sportwissenschaft für Forschung und Lehre ermöglicht. Die Errichtung des Neubaus mit 660 qm ist auf dem Campus Haarentor geplant, angrenzend an die vorhandenen Sportflächen im Hauptgebäude und dem Fitness- und Gesundheitszentrum am Uhlhornsweg. Das Sportzentrum wird voraussichtlich Ende 2023 fertiggestellt.

„Die Landesförderung ist ein wichtiges Zeichen zur Weiterentwicklung des Hochschulstandorts Oldenburg. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Neubau des Ersatzlabors um ein Gebäude, das mittel- bis langfristig dem notwendigen Ausbau der Naturwissenschaften dient und kurz- bis mittelfristig die durchaus schwierige Sanierungssituation zu überbrücken hilft“, freuen sich Naber und Prange.

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